Santarém und Alter do Chão


Santarém


Santarém liegt an der Einmündung des kristallgrünen Tapajós-Fluss in den Amazonasfluss, etwa in der Mitte zwischen Manaus (westlich) und der Hafenstadt Belêm (östlich), am Delta des Amazonasfluss in den Atlantik. Die etwa 200.000 Einwohner leben vom Fischfang, Rinderzucht, Herstellung von Keramikartikel, Hängematten aus Baumwolle und sogar der Handel mit Kautschuk spielt hier noch eine kleine Rolle


Der amerikanische Automobilhersteller Henry Ford hatte während des Kautschukbooms im Hinterland von Santarêm einige eigene Plantage, hier werden heute noch etwa 14.000 kg Latex pro Jahr geerntet und zu Gummi verarbeitet.

Die Stadt erinnert an die alten Zeiten, mit dem im Kolonialstil gebauten Haus der sieben Türen des Barons São Nicolau von Santarêm, der "Praça Mirante do Tapajos", wo früher die Burg "Fortaleza do Tapajós" stand und die Kirche "Nossa Senhora da Conceição" mit dem Kruzifix, eine Gabe des deutschen Naturwissenschaftlers Karl Friedrich Phillip von Martius, welcher hier bei Santarêm bei einem Schiffsunglück ums Leben kam.

Alter do Chão


Willkommen in der Karibik Amazoniens, an den schneeweißen Badestränden von Alter do Chão. Dieser kleine Badeort am rechten Ufer des Rio Tapajós - einem Zufluss des Amazonas - gelegen, konnte bis heute noch trotz einer komfortablen touristischen Infrastruktur seine ganze Ursprünglichkeit beibehalten.

Dazu ist der Tapajós fast der einzige Zufluss des Amazonas in dieser Region, der ein nahezu kristallklares Wasser mit sich führt. An der Stelle, an dem er mit seinem reinen und warmen Gewässer den „Lago Verde“ – den grünen See – formt, hat er nicht umsonst den Spitznamen „Süßwasser der Karibik“ bekommen. Rund um den Badeort vor den Toren der kolonialen Nachbarstadt Santarém gelegen, können Sie hier eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Natur pur und jeder Menge Erholung erleben.

Neben einem relaxten Tag am Flussstrand, einem Besuch der ehemaligen Kautschukhauptstadt Santarem oder zahlreichen Erkundungsmärschen durch üppigen Regenwald im Nationalwald  von Tapajós können Sie hier Zeuge eines herrlichen Naturschauspiels werden: Des magischen Zusammentreffens der beiden Flüsse, bei dem der klare Tapajós mit dem lehmigen Gewässer des Amazonas zusammentrifft und sich kilometerlang nicht vermischt. Erleben Sie eine unvergessliche Reise mitten in das grüne Herz Amazoniens.

Tourismus in der Region Santarem:

Mit den verschiedensten Ausflugsmöglichkeiten bietet Santarêm und die Umgebung einen schönen Einblick in die Geschichte, die Natur mit dem Überschwemmungsland und dem Hochdschungel und in das Leben der Einheimischen. Nicht zu vergessen die am Tapajós-Fluss beliebten Sandstrände wie "Alter do Chao", die mit feinem weißen Sand zum Baden einladen. Santarem ist so gut wie noch gar nicht vom Tourismus erschlossen.

Erleben Sie eine unvergessliche Reise mitten in das grüne Herz Amazoniens. In der Nähe von Santarem, sehenswerte Kolonialstadt am Amazonas, auch die Perle Amazoniens genannt und dem malerischen Badeort Alter-do-Chão, wartet eine liebevoll eingerichtete Dschungellodge auf Sie. In dieser Region finden Sie neben üppiger Urwaldvegetation und herrlischen Flußlandschaften, die schönsten und längsten Süsswasserstrände der Welt. Daher nennen sie die Brasilianer auch Karibik Amazoniens.

Etwa 4 km von der Lodge entfernt liegt der kleine Badeort Alter-do-Chão, heute fast nur einheimischen Touristen besucht, unter Weltenbummlern aber bereits als Geheimtip gehandelt. In einem etwa 40.000 qm grossen Urwaldgrundstück, ist die etwa 620 qm grosse Lodge, umgeben von unberührter Natur, eingebettet. Trotzdem fehlt es an nichts. Die Lodge entpricht weitestgehend deutschem Standard. Damit der Aufenthalt individuell gestaltet werden kann ist die Zahl der Gäste auf maximal 14 Personen beschränkt.

Wetter in der Region Santarém

In der Region Santarém wird nur zwischen zwei Jahreszeiten unterschieden: Die Trockenzeit von Anfang Juni bis Ende Dezember und die Regenzeit, welche im Januar beginnt und im Juni endet, mit den stärksten Niederschlägen ist in den Monaten März und April zu rechnen.

Die Temperaturschwankungen sind im Vergleich zu Deutschland sehr gering. Als niedrigste Temperatur wurden 22 °C gemessen, als Tageshöchsttemperatur ist in der Regel mit 30 °C bis 35 °C zu rechnen. Die Schwankungen zwischen Trocken- und Regenzeit sind nur sehr gering. Ganzjährig ist leichte Sommerkleidung zu empfehlen. Für einen guten Sonnenschutz ist zu sorgen.

Vorteile der Trockenzeit

(Anfang Juni bis Dezember)
In dieser Zeit fällt der Wasserspiegel des Amazonas bis zu 12 Metern. Dadurch kommen eine Vielzahl von Stränden zum Erscheinen, die zum Baden einladen. Empfehlenswert in dieser Zeit ist auch ein Ausflug mit dem Boot zu einer einsamen Sandbank aus feinstem Sand zum sonnen, fischen, grillen und vielem mehr.

Vorteile der Regenzeit

(Ende Dzemeber bis Anfang Juni)
Der Wasserspiegel des Amazonas und seiner Nebenflüsse steigt. Dadurch entstehen Kanäle, welche in dieser Zeit mit dem Boot befahren werden können. Insbesondere für den Naturliebhaber bieten sich hierdurch unvergessliche Eindrücke. Durch das Wort Regenzeit darf man sich jedoch nicht täuschen lassen. Selbst in dieser Zeit gibt es kaum einen Tag ohne Sonnenschein.

Impfungen

Bezüglich Impfungen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder die zuständigen Tropeninstitute an Ihrem Wohnort. Zwar ist uns nicht bekannt, das in den von uns besuchten Gebieten der Malariaerreger übertragen wird, rein vorsorglich sollten Sie jedoch für entsprechenden Schutz sorgen (Lariam u.ä.). In der Amazonasregion ist eine Gelbfieberimpfung in jedem Fall Pflicht, seit Anfang 2008 empfehlen wir die Gelbfieberschutzimpfung für ganz Brasilien. Hepatitis A und B und Tetanus/Tetanol sollten ebenfalls für das Amazonasgebiet vorhanden sein.